Bald lohnt der Griff ins Klo

Wer zu der Art von Handy-Usern gehört, der sein ‘bestes Stück’ in der Hemdtasche trägt, weiß aus leidvoller Erfahrung um die Widrigkeiten des Schicksals.

Wie ich selbst aus meiner Branche höre, gibt es zahlreiche IT-Leute und Manager, die ihr iPhone oder Android-Handy durch einen fatalen Sturz in die Toillettenschüssel verloren haben. Die Geräte vertragen bekanntlich kein Wasser.
Damit ist jetzt schluss, denn die amerikanische Firma Liquipel hat etwas Revolutionierendes entwickelt, um die Handys (und andere Geräte) resistent gegen das feuchte Nass zu machen.

GMX zeigt ein Video dazu.

Ich für meinen Teil bin bislang kein ‘Klo’-Geschädigter, weil ich nicht zur Hemdtaschen-Fraktion gehöre, finde die Technik aber absolut genial.
Ich denke dieser Firma gehört die Zukunft!

Wer etwas mehr dazu sehen möchte, der findet genug Material auf youtube.de.

Wort & Schrift

Mittlerweile ist unser Sohn etwa ein halbes Jahr in der Schule.

Wie schon fast vier Jahre zuvor, als Marlies den gleichen Weg ging, sind wir auch bei ihm erfreut zu sehen, wie er langsam aber stetig beginnt, den geschriebenen Worten seiner Umgebung einen Sinn zu entnehmen. Aufschriften, Hinweise und Bezeichnungen kann er nun bereits entziffern und zu gelesenen Worten zusammen setzen. Er beginnt verstärkt sich für die Informationen in Büchern zu interessieren, auf Werbeprospekten und am Computer. Und wieder einmal wird es mir bewußt, was für ein großes Geschenk die Fähigkeit zu lesen doch ist. Wissen aus eigener Kraft aufzunehmen, Geschichten zu erfahren. Die Möglichkeit, sich selbst etwas beizubringen.

Eine schöne Erfahrung, nicht nur für uns, sondern viel mehr für ihn selbst.
Nicht mehr lange, dann wird er sich in die ersten Schmöker vertiefen, seiner Fantasie freien Lauf lassen können. Es gibt viel zu entdecken, die Welt der Bücher ist groß.

Noch ist auch für unsere Tochter das Lesen ein eher beschwerlicher Vorgang, aber mit der Übung kommt die Freude daran. Meist müssen wir sie noch zum Lesen anhalten, aber auch das wird sich geben. Je mehr sie lesen, desto einfacher wird es und was für uns längst eine alltägliche Selbstverständlichkeit ist, erfahren sie noch als ganz neue Welt.

Ohne die Fähigkeit Lesen und Schreiben zu können, wären wir Menschen nur die Hälfte von dem, was wir sind. Bücher und Geschichten müssen trotz aller Computertechnik auch den nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. Sie sind die Basis unserer Kultur und der Grundstein allen Wissens.
Ich freue mich auf die kommenden Jahre mit ihnen …

Touch Me!

Auf der diesjährigen CES zeigt die Firma Ericsson, wie man Daten durch den menschlichen Körper überträgt.

Der ganze Artikel findet sich hier auf heise.de.

Die Idee ist ausgesprochen interessant. Spinnt man das Thema weiter, so ist in den kommenden Jahren mit Geräten zu rechnen, die wir einfach durch ‘Handauflegen‘ miteinander koppeln. Kein Adpaterkram und kein Kabel mehr. Die Übertragungsrate liegt immerhin bereits bei 6 MBit/s, was ganz beachtlich ist. Für die normale ‘Datenflut’ absolut ausreichend.

Langsam aber sicher kommt der Mensch tatsächlich in den Mittelpunkt der Technik, wird alles ‘begreifbar’ im wahrsten Sinne des Wortes. Die modernen Geräte beginnen sowas wie Ergonomie zu entwickeln und für den alltäglichen Gebrauch nutzbar zu werden. Die Smartphones und Tabletcomputer machen es vor.

Mir gefällt der grundsätzliche Trend. Hatte ich in den letzten Jahren nichts innovativ Neues mehr zu erwarten, so muß ich mich jetzt eines Besseren belehren lassen. Die Ideen sprudeln nur so, neue Möglichkeiten tun sich auf.

Willkommen im 21.ten Jahrhundert!

Achtung “DNS-Changer”

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einem Trojaner-Virus namens “DNS-Changer“, der zur Zeit etwa 33.000 PCs täglich in Deutschland befällt.

Durch Veränderungen der Netzwerkeinstellungen werden Benutzer gezielt auf falsche Seiten gelenkt und/oder Suchergebnisse verfälscht, um den Usern anderen Content unterzujubeln. Dadurch kann man auf manipulierte Seiten gelangen, die weitere Schadsoftware nachladen.

Wer sicher gehen möchte, dass sein eigener Rechner bislang unangetastet blieb, der kann dies mit einem einfachen Klick auf diese Adresse tun www.dns-ok.de und bekommt sofort gesagt, ob alles in Ordnung ist. Der ein oder andere Surfer sollte das berherzigen und den Klick investieren. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen die unter www.botfrei.de bereitgestellten Programme wie den “DE-Cleaner” nutzen.

Weitere Details verrät ggf. die Seite des BSI.
Ob Linux-User oder User aus der Apple-Fraktion mehr oder weniger durch DNS-Changer bedroht sind, das verrät das Bundesamt nicht.

 

Denkmalschutz auf dem Mond?

Wo es gerade so schön zu meinem gerade erschienenen Buch paßt:

Aufgrund des irgendwann aufkommenden Weltraum-Tourismus, vielleicht sogar zum Mond, sorgt man sich um die historischen Spuren, die Männer wie Neil Armstrong und Buzz Aldrin 1969 dort hinterlassen haben. Man fürchtet die Zerstörung ihrer Fussabdrücke und/oder die Beschädigung der zurück gelassenen Ausrüstungsgegenstände. Nun ja, vielleicht zu recht.

Jetzt macht man sich also bereits öffentlich Gedanken darüber, wie diese geschichtsträchtigen Hinterlassenschaften zu schützen sind.
Genaueres liest man hier
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