Author:
O.Johanndrees
Mrz
30
Nachdem meine Kinder, und natürlich alle anderen Kinder der Nachbarschaft, das vergangene Jahr über fleißig damit beschäftigt waren den Sandkasten zu leeren, ist heute, wie jedes Frühjahr, der Moment für Nachschub gekommen.
Ich habe neuen Sand organisiert und werde ihn heute Nachmittag mit Marvin´s tatkräftiger Unterstützung von der Lokation ‘Anhänger’ zur Lokation ‘Sandkasten’ verfrachten. Jedes Jahr aufs Neue denke ich dann, das der Sandkasten eigentlich nicht mehr voller werden kann. Trugschluß.
Womit wir wieder am Anfang der Geschichte sind, nämlich meinen Kindern, die ursächlich für den ‘Sandschwund’ verantwortlich sind und es sicherlich auch dieses Jahr sein werden.
Hauptsache man ist beschäftigt …
Author:
O.Johanndrees
Mrz
29
Na endlich geht auch dem ein oder anderen in der PR-Redaktion ein Licht auf!
Mit der ersten Viererstaffel von Cover-Illustrator Arndt Drechsler ist endlich wieder ein richtiger Profi am Werk. Mir gefallen seine Arbeiten, u.a. bei “Sternenfaust” (Bastei) sehr. Zusammen mit Dirk Schulz sollte er das Potential haben ein paar echte Highlights unter den Titelbildern zu setzen. Obgleich Arndt schon eine ganze Menge Cover veröffentlicht hat, so zeigt er noch nicht dieses ‘Burnout’-Syndrom anderer Künstler. Das mag auch an der ausgefeilten Technik, der Komposition von 3D und Handarbeit liegen. Ich wünschte ich wäre seinerzeit soweit gekommen.
Jedenfalls bin ich der Meinung, das Arndt Drechsler ein echter Gewinn für die PERRY RHODAN-Serie ist. Hoffentlich entscheidet man sich ihn fest ins Team zu nehmen. Nach den letzten Cover-Flops hat es der Leser wirklich verdient wieder was brauchbaren serviert zu bekommen.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Author:
O.Johanndrees
Mrz
28
Ich habe jetzt auf Wp 2.1.2 upgedatet.
Das Minor-Release behebt kleinere Fehler und Probleme. Wie nicht anders erwartet läuft alles soweit stabil. Damit sind wieder alle bekannten Sicherheitslücken geschlossen und der Code aktualisiert.
Weiter im Tagesgeschäft.
Abgelegt in:
Weblog intern
Author:
O.Johanndrees
Mrz
27
Heute Nachmittag hatte ich Gelegenheit sozusagen in das ‘Land meiner Väter’ zurück zu reisen. Nach Rheda.
1967, also bis zu meinem zweiten Lebensjahr und etwas darüber hinaus, wohnte ich im Elternhaus meines Vaters. Dessen Vater war kurz nach meiner Geburt gestorben und meine Oma hielt noch den Schuhladen in Betrieb, der sich im Erdgeschoß befand. Mein Großvater war gelernter Schumacher und hatte das Geschäft wohl in der Vergangenheit aufgebaut.
Nun, wie gesagt. Heute Nachmittag habe ich mich nochmal von den wenigen Erinnerungen überwältigen lassen, die dieser Ort hinterlassen hat. Man sollte meinen ein knapp Dreijähriger wird sich an nicht mehr allzuviel erinnern. Aber ich denke es ist noch eine ganze Menge. Viele Bilder von scheinbar belanglosen Ereignissen, vieles das ich damals nicht verstehen konnte.
Am erschreckendsten war es zu sehen wie sehr sich alles rundherum verändert hat. Da ich in den Jahren danach des öfteren meine Großmutter besucht habe, weiß ich sehr wohl was alles geschehen ist. Ich denke heute ist es gut 20 Jahre her daß ich das letzte mal dort war. Manche Orte, ‘historischer Boden’ sozusagen, zieht einen doch immer wieder an …
Den Rest des Tages habe ich im Dauerstreß mit dem Hüten meiner Kinder verbracht. Die haben an diesem Nachmittag wirklich nicht sehr viel ausgelassen um mich in Rage zu bringen. Während man wochenlang darauf wartet das sich die Narzissen öffnen hat sich mein Sohn lieber damit beschäftigt die frisch geöffneten Blüten abzureißen.
Und nicht genug. Eine halbe Stunde später fand er es gut den Gummibaum im Flur um zwei seiner größten Blätter zu erleichtern.
In der Zwischenzeit war ich damit beschäftigt das drohende Chaos unter Kontrolle zu halten und meiner Tochter Marlies mindestens zum dreißigsten Mal (!) zu erklären, daß der Wohnzimmersessel KEIN Turnobjekt ist. Irgendwie herrscht bei ihr immer Durchzug wenn´s um Bitten und Erklärungen meinerseits geht. Ts, ts.
Naja. Jetzt sitze ich hier, geschafft von des Tages Mühen und lassen den Tag revue passieren. Abgesehen vom Wetter hatte ichnicht wirklich Zeit ihm etwas Positives abzugewinnen. Keine Sorge: Es kommen noch weitere …