Heute ist so ein Tag, der Heike und mich gleichsam in seinen Bann geschlagen hat. Allerdings eher in etwas absonderlicher Art und Weise.
Wir haben den Großteil unserer Zeit damit verbracht den Keller aufzuräumen und all die Dinge in die Mülltonne zu stopfen, die uns bereits seit etlichen Monaten vor den Füßen herum liegen. Das meiste davon waren Spielsachen der Kinder. Vielleicht kennt Ihr die Art von Spielsachen, die man geschenkt bekommt, die für genau 5 Minuten interessant sind, billig, und dann exakt weitere 10 Minuten halten, bevor irgendwo etwas abbricht, oder sich einfach niemand mehr dafür begeistern kann.
Danach liegen diese Spielzeuge wochenlang herum, werden von einer Ecke in die andere geräumt, um dann irgendwann in einen Karton in den Keller verbannt zu werden. Da harren sie anschließend weitere Monate aus und enden schließlich auf dem Sperrmüll, oder in der Mülltonne.
Exakt so war es heute. Tabularasa!
Alles was nicht niet- und nagelfest war ging seinen letzten Gang. Erstaunlich was man da alles so findet.
Die Spielsachen, die wirklich noch was waren, also spielbar, aber eben nicht unbedingt für Kinder um die fünf Jahre, wurden zusammen gepackt und werden eine freundliche Spende für die Kinderklinik, in der auch Marvin seine Tage verbracht hat. Die sind immer dankbar für Nachschub.
Ein anderer Teil wird wohl den Weg zum nächsten Trödelmarkt finden und der Rest geht Richtung graue Tonne. Weg ist weg!
Jetzt ist im Keller wieder mehr Übersicht und vor allem wieder mehr Platz. Und dennoch hat mein wachsames Auge noch einige Dinge entdeckt, die ich bereits mit dem virtuellen Label ‘Müllkippe/Sperrmüll’ deklariert habe. Kommt Zeit, kommt Rat.
Jedenfalls hat es mal wieder richtig gut getan sich von all dem sinnlosen Ballast zu trennen, der doch nur in den Ecken herum liegt und keinen wirklichen Zweck erfüllt.
Den Rest der Zeit habe ich mit diversen anderen Dingen verbracht. Wartungs- und Reparaturmaßnahmen an Spielzeug, das noch in Gebrauch ist, eine Generalreinigung der Friteuse, dem Einspielen eines neuen Linux-Kernels für die Playstation3, und dieverse andere Sachen.
Marvin hat heute ein komplett neues Bett, samt Matratze, bekommen. Das bisherige war doch irgendwie zu klein und ein Umbau des Baby-Betts. Der Aufbau des Neuen hat dann den Rest meiner Zeit verschlungen. Jetzt ist der Junge schon größer und kann auch in einem 90x200er Bett schlafen, wie ein echter Erwachsener.
Schön zu sehen wie all die ganzen Babysachen (Jogger, Bett, Wickelkommode, etc.) so nach und nach aus dem Haus verschwinden und wie man seine Kinder groß werden sieht. Ein, zwei Jahre noch, dann erinnert kaum noch was an die Baby- und Kleinkind-Zeit. Dafür wird man dann aber wohl über Spielekonsolen, Handies, DVDs und andere obskure Dinge stolpern.
Abwarten, sage ich da nur, … abwarten!