Archiv der September, 2008

Sonnenstudio für Hunde

Wenn es auf die Winterzeit zugeht, dann ist das die Zeit, die unserem Hund am wenigsten zusagt.

Ein ‘Viertel Pfund Suppenfleisch’, wie Ennox eines ist, hat mit seinem relativ dünnen Fell der aufkommenden Kälte nicht viel entgegen zu setzen. Also wird man erfinderisch. Der Hund hat ganz schnell heraus gefunden wo im Haus das wärmste und gemütlichste Fleckchen zu finden ist.

Vor dem Ofen nämlich.

Und dieser Ort wird auch sofort belegt, sobald ich die ersten Holzscheite in der Kainöffnung unterbringe. Da liegt er dann, manchmal wie tot, und läßt sich behaglich die Wärme auf den Pelz brennen. Sonnenstudio für Hunde, sozusagen. Je wärme, desto besser. Wenn unsereins pustend vor Wärme das Eßzimmer verläst um etwas Abstand zu gewinnen, dann geht’s Ennox erst richtig gut. Faul auf der Seite liegend läßt sich praktisch jedes Hundeschicksal ertragen. Hauptsache schön knackig warm.

Es sei ihm gegönnt. Hunde seiner Größe haben ja sonst nichts zu lachen an diesen herbstlichen Tagen. Manchmal finde ich’s vor dem Ofen ja selbst ganz nett. ;-)

Beruflicher Irrsinn

Ich merke es von Tag zu Tag mehr.

Das technologische Rad dreht sich immer schneller, oder ich komme immer weniger gut mit, oder vielleicht sogar beides. Es reicht einfach nicht mehr aus sein Fach gut zu beherrschen, nein, man muß auch immer mehr auf immer breiterem Gebiet wissen. Dazu kommt dieser irrsinnige Wandel der Gegebenheiten und Standards. Die Geschwindigkeit und Breite mit der man mitlernen muß scheint exponential zu steigen.

Wenn man glaubt halbwegs auf dem Stand der Dinge zu sein, bemerkt man, das man Dinge, die man zu beherrschen glaubt bereits zu lange nicht mehr gemacht hat und gleichsam wird einem klar, das man auch die zukünftigen Sachen kaum mehr überblicken kann. Es gibt gar nicht genug Zeit das Neue zu lesen, geschweige denn zu verinnerlichen. Die Anzahl neuer Aspekte und Technologien die tagtäglich auf einen einstürmt, wächst von Jahr zu Jahr. Und sein wir mal ehrlich: Mit zunehmendem Alter wird man ja auch nicht gerade flexibler.

Es kostet schon eine ganze Menge Kraft immer wieder mitzuziehen und zu versuchen den Anschluß zu halten. Noch gelingt das. Dennoch fühle ich die steigende Last und manchmal auch das wachsende Bedürfnis mich dem Ganzen zu entziehen.

Sicher geht das vielen von uns so, egal in welchem Beruf sie sich bewegen. Die Gegebenheiten werden immer hektischer, komplexer, anspruchsvoller, mit Erfahrung und Übersicht kaum noch zu meistern. Da wünscht man sich fast schon die gute alte Zeit zurück, in der es ‘ruhiger’ zuging als heute. Und vieles ist beinahe schon vergebens gelernt, nimmt man zum Beispiel die unzähligen Prozessor-Generationen, die zahllosen Speicher-Systeme, das aufgelaufene Betriebssystem-Chaos und die immer wiederkehrenden Releasewechsel der Software-Hersteller. Immer wieder reinarbeiten, auf den neuesten Stand bringen, nur um das alles ein Jahr später wieder als überholt zu den Akten zu legen. Wenn es denn überhaupt noch ein Jahr ist!

Die wachsende Automation und Intelligenz der aktuellen und kommenden Systeme gaukelt uns eins ums andere mal mehr Flexibilität, mehr Einfachheit, mehr Zeitersparnis vor. In Wirklichkeit ist es der ewige Kreislauf vom Neuanfang. Was heute noch aktuell ist, ist morgen schon veraltet. Ein Zustand, an den ich mich seit Jahren, wenn nicht sogar schon seit Jahrzehnten, zu gewöhnen versuche. Wahrscheinlich vergebens.

Also rudern wir weiterhin wie wild mit den Armen um im Strom der Veränderungen nicht unter zu gehen und halbwegs über Wasser zu bleiben.

Aber eines Tages hoffe ich ruhigere Gewässer zu erreichen und einen Platz am Ufer zu finden, wo ich die letzten Jahre ausruhen kann, … während andere noch schwimmen.

Allein die Zeit wird es zeigen.

-Privater Beitrag. Nur für authorisierte Leser.

Ratchet & Clank verabschieden sich

Ach es ist nur ein Gucken und  schon ist wieder alles vorbei.

Das aktuelle PS3-Spiel “Ratchet & Clank – Quest For Booty” war zwar nur ein sogenanntes Mini-Abenteuer, aber nach knappen sechs Abenden ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Und das nur, weil ich mich fast zwei Abende mit einem einzigen Level herumschlagen mußte, für den ich nicht den richtigen Dreh finden konnte. Wenn man’s weiß ist’s hinterher immer ganz einfach, gell?

Nun, jetzt heißt es warten bis Ende 2009, dann erst geht die Serie in die nächste Runde. Bis dahin müssen andere Spiele her. Wer den Markt etwas beobachtet, der weiß, das mir darum keine Bange sein muß.

So long.

“On Air” wird 2 Jahre alt!

Na dann ‘Allerbeste Grüße vom Blog-Vater!’

Zwei Jahre, das ist schonmal was. Da waren viele Höhen und Tiefen dabei, etliche interessante Artikel und ein paar weniger aufregende. Trotzdem habe ich durchgehalten.

Wer zwischen den Zeilen liest, der wird bemerken, das mein anfänglich getriebener Elan ein wenig zurück gegangen ist. Das ist zum einen sicherlich ganz normal, zum anderen wird es an der Selektion von “öffentlichen” und “privaten” Artikeln liegen, die mich in der Themenwahl etwas einschränken. Es ist nunmal nicht alles für jeden bestimmt. Zu blauäugig in die WWWelt zu stapfen mag auch keine gute Idee sein. Daher lieber etwas mehr Zurückhaltung.
Andere Weblogs sind in diesem Alter schon längst verwaiste Geschichte.

Trotzdem das Fazit: Es war ein gutes Jahr! Interessante Aspekte, Neuigkeiten und Veränderungen, und allemal gut um zurück zu blättern und nochmal genau zu schmökern. Manches vergißt man und da ist es schön zu wissen, das ich die Dinge etwas genauer festgehalten habe. In Wort und Bild!

‘On Air’ wird weiter bestehen, keine Frage. Es mag, wie in diesem Jahr, Tage geben, an denen sich nichts tut. Aber dafür gibt’s dann auch wieder Gelegenheiten für neue Einträge. Wer regelmäßig reinschaut, der wird feststellen, das dieses Blog durchaus rege und aktuell ist. Nicht immer ist das gewählte Thema reißerisch und spannend, aber zum einen ist es ja mein persönliches Tagebuch und zum anderen habe ich schließlich keine Veröffentlichungs-Pflicht, oder?

Also cool bleiben und regelmäßig mitlesen was sich so ereignet. Wer authorisiert ist, der bekommt auch die privaten Dinge mit. Wer es nicht ist, der kann mich gerne kontaktieren. Wenn ich weiß mit wem ich es zu tun habe, bin ich gern bereit auch etwas tiefer blicken zu lassen. Null Problemo!

Auf ein drittes Jahr also.

Ich wünsche mir nichts weiter als ein Gutes. Nicht mehr, … und auch nicht weniger.