Archiv der November, 2008

Vorweihnachtszeit

An diesem Wochenende haben wir uns einfach mal ganz der vorweihnachtlichen Stimmung hingegeben.

Den Anfang machte gestern abend ein entspannter Bummel über den Weihnachtsmarkt in Bad Salzuflen. Immer wieder empfehlenswert, vor allem wenn mal kein Gedränge und Geschiebe da ist. Die Kinder jedenfalls waren wieder begeistert dabei wenn’s um Bratwurst und Karussel ging, und wir Erwachsenen waren einfach nur froh, das die Kinder froh sind. So ist das wenn man Nachwuchs hat.

Der heutige Sonntag war “cocooning”-Tag, sprich Zeit für Heim und Haus. Und damit es so richtig gemütlich und vorweihnachtlich wird, haben wir sämtliche Kerzen angeschmissen, samt Adventskerze Nr.1. Dazu der brennende Kamin, da ist es dann schon richtig heimelig. Der Ein oder Andere wird es uns gleich getan haben und wenn nicht, kann ich’s nur jedem wärmstens empfehlen. So gesehen ist der ‘Winter’ gar nicht so schlecht, oder?

Dreieinhalb Wochen noch, dann ist wieder Zeit für Beschehrung. Die Kids jedenfalls werden immer ungeduldiger.

WP-Update auf 2.6.5

Zweiter Anlauf mit dem Sicherheitsrelease WP 2.6.5.

Leider hat eines der Plugins nicht so mitgespielt wie ich das gerne gehabt hätte, was zu unschönen Effekten auf der Administrationsebene geführt hat.

Nach einigem Testen und Hin und Her konnte ich dann das Problemkind eingrenzen und hoffe jetzt erstmal wieder auf reibungslosen Fortgang.

-Privater Beitrag. Nur für authorisierte Leser.

Frau Holle lässt grüssen

Nicht das ich wirklich ein Schneefreund bin, aber jetzt, da endlich mal wieder die weiße Pracht in unserer Gegend eingekehrt ist, kann ich mich eines gewissen vorweihnachtlichen Gefühls nicht erwehren. Ist doch mal schön anzusehen wenn alles voller Schnee ist, die Bäume weiß und die Gärten flauschig abgedeckt. Schön vor allem für die Kinder, die das alles wohl als willkommende Abwechslung sehen. Zu schade deshalb, daß in wenigen Stunden das meiste davon schon wieder Geschichte ist.

Vielleicht haben wir Glück und es war nicht der letzte Tag in diesem Winter. Noch schöner wäre aber endlich mal wieder eine weiße Weihnacht. Dicke, flauschige Schneeflocken in friedlicher Ruhe. Dann wird’s nämlich ganz besonders heimelig.

Daumen drücken also!

Changes

Kurz vor Ende des aktuellen Jahres stehen noch einige Änderungen an, die mich selbst mehr als interessieren.

Ich habe begonnen einige Dinge zu aktualisieren. So gibt es Einträge im Internet, die mich betreffen, und die mal auf den neuesten Stand gebracht werden müssen. Dabei brauche ich mein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

Des weiteren warte ich auf diverse Software-Aktualisierungen, wie openSUSE 11.1 und WordPress 2.7. Das Jahr 2008 dürfte also ebenso gut enden wie das Neue beginnt, was bedeutet, daß es eine Menge zu tun und zu lernen gibt. Ich bin bereit und motiviert.

Trotz allem ‘nach vorne Schauen’ hänge ich erstaunlicherweise um so mehr an der Vergangenheit. So ist mir meine umfangreiche Musik-Sammlung von mehr als 20.000 Stücken immer wichtiger. Ich überarbeite sie ständig und höre oft Stücke aus längst vergangener Zeit. Das emotionale Potential ist beachtlich. Wer selbst der vergangenen Zeit behaftet ist, weiß wovon ich rede. Musik kann einen praktisch binnen Sekundenbruchteilen Jahrzente zurück katapultieren und all die Gefühle hervor holen, die längst vergessen scheinen. Für mich ein Pool von Erinnerungen und Emotionen. Und wenn ich dann die Jahreszahlen der Veröffentlichungen aktualisiere, dann wird mir besonders bewußt wie die Zeit vergeht.

Bei alldem wird mir auch der Wandel bewußt, dem ich mich selbst unterzogen habe in den letzten Jahren. Vieles habe ich abgelegt, mir Neues angeeignet und einige andere Dinge verworfen oder modifiziert. Ich kann von mir selbst behaupten einer positiven Evolution erlegen zu sein, deren Schritte ich bislang nicht bereut habe. Neues Potential erwächst daraus. Bleibt also abzuwarten wer der Mensch Oliver Johanndrees in einigen Jahren sein wird. Eins steht schon heute fest: Es wird nicht der Mann aus dem Jahre 2000 sein, sondern eine Essenz aus weiterer Lebenserfahrung, Fehlschlag und Erkenntnis. Die kommenden zehn Jahre mögen mich verändern, jedoch nicht zum Negativen.

Wer mag, sollte einen gewissen positiven Unterton in meinen Formulierungen erkennen. Dem pflichte ich bei. Wer ehrlich zu sich ist, wird das Gleiche auf sich selbst beziehen können.