Für eine gewisse Zeit lang glaubt man sich dem allgemeinen Trend entgegen stemmen zu können, aber letztlich erwischt es einen doch.

Zunächst waren es die Handys allgemein, dann mußte es ein möglichst Kleines sein. Danach kamen die Klapphandys und als das ausgestanden war, mußte es unbedingt eines mit Farbdisplay sein. Aber nicht genug, die ersten Kamera-Handys waren der absolute Knüller und da das nicht reicht, jagt ein Modell mit Pixelrekord das Nächste.

Für eine gewisse Phase waren die Geräte mit Radio und MP3-Player gefragt, abgelöst von Handys mit GPS-Funktion. Die letzte Generation scheint überaus Slider-lastig zu sein, der normale Look ist out.
Kaum ist das ausgestanden, stürzt sich alles auf die sogenannten Smartphones. ‘Touch-Screen’ das Zauberwort.

Wer weiß schon, was uns die Handy-Industrie als nächste Superidee verkaufen wird. Fakt ist, das man selbst immer wieder darauf herein fällt. Ist ja auch ganz spaßig mal ein neues Spielzeug zu haben. Die eierlegende Wollmilchsau hat wohl noch niemand von uns besessen, Vor- und Nachteile hatte jedes Gerät. Dazwischen liegen die immer wiederkehrenden Exoten, wie Handy als Armbanduhr oder Kugelschreiber.

Es fragt sich ob das Handy nun ein Navigationsgerät oder das Navigationsgerät ein Handy ist. Und ich frage mich bei der Gelegenheit, warum ich nicht längst mit meiner TV-Fernbedienung anrufen kann.

Allen gemeinsam ist nur eine einzige Tatsache: Man kann mit ihnen telefonieren.
Sinnigerweise der einzige wirklich notwendige Grund überhaupt ein Handy zu besitzen. Der Rest ist Spielerei … und Marketing ;-)