Positive Änderungen

WeTab

Im September kommt das langerwartete WeTab auf den Markt, ein Tablet-PC mit kapazitivem Touchscreen in einer Größe von 11,6 Zoll.

So interessant und innovativ das Produkt ist, im Vorfeld hat sich die Firma WeTab GmbH mit einigen marketing-technisch ungeschickten Aktionen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ein großer Kritikpunkt war die Ankündigung Werbewidgets auf dem Desktop zu platzieren, die der Käufer nicht entfernen kann. Man wollte damit einen Teil der Produktion refinanzieren. Das Ergebnis war ein Sturm der Entrüstung in etlichen Foren. Man wollte sich als Käufer des Gerätes nicht vom Hersteller gängeln lassen. Zu Recht, wie ich meine. Bei einem stolzen Kaufpreis von 449-569 Euro kann man sicherlich ein werbefreies Gerät erwarten.

Wie GOLEM.DE nun berichtet, ändert die WeTab GmbH einen Monat vor dem Release nun die Tatsachen zum positiven. Man hat sich dazu entschlossen das Gerät nur mit Werbewidgets auszuliefern, die der Käufer nach Belieben entfernen kann. Ein guter Schritt in die richtige Richtung um ein tolles Produkt am Markt zu platzieren. Durch diesen Schritt hat das WeTab nun die Möglichkeit sich gegenüber der starken Konkurrenz, wie z.B. dem iPad von Apple, optimal auf dem deutschen Markt zu platzieren. Da das Tablet eines der Ersten ist, das mit sehr umfangreicher Ausstattung erscheint, wird es seine Käuferschicht finden. Vor allem jetzt, wo eines der großen Kritikpunkte an dem Gerät aus dem Weg geräumt ist. Die als Betriebssystem verwendete Softwarebasis Linux und das darauf sitzende Android werden ihr Übriges für ein erfolgreiches Produkt tun.

Auch ich bin im September dabei und freue mich bereits auf das WeTab …

-Privater Beitrag. Nur für authorisierte Leser.

Mach es weg!

Ab sofortkann man bei Google Streetview sein Haus unkenntlich machen wenn man das möchte.

Da der Suchmaschinen-Riese derzeit nicht besonders hoch im Kurs steht, hört man fast täglich Berichte im Radio und anderen Medien. Mit seiner unschönen Erfassung von privaten WLAN-Daten hat sich Google hier in Deutschland, und dem Rest der Welt, ziemlich das Image versaut. Kein Wunder also, das die ‘Sammelfirma’ vom bundesdeutschen Bürger nun deutlich abgestraft wird.

Zwar wohnen wir in einer sehr ländlichen Gegend, aber auch ich habe mir nun Gedanken darüber gemacht ob es sinnvoll und notwendig ist mein Haus für Google Streetview verfügbar zu machen oder lieber mein Veto einzulegen. Ehrlich gesagt glaube ich kaum, das sich überhaupt ein Fahrzeug dieser Firma in unsere Sackgasse verirrt hat, aber man kann sich ja mal Gedanken darüber machen. So war ich also heute auf der besagten Internetseite (http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/). Dort gibt es nun einen unübersehbaren Button mit dem Text “Unkenntlichmachen beantragen”.

Ein Klick darauf führt ……. derzeit ins Nirwana!

Dafür, das der Suchmaschinen-Riese gerade im Internet alles im Griff hat, scheint es sehr verwunderlich, das ausgerechnet dieser Link nicht funktioniert. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Sollte die Seite dermaßen überlastet sein, das nichts mehr geht? Auch das wäre nicht gerade positive Werbung für Google.

Auf der anderen Seite muß man schon abwägen ob man sich verweigert oder nicht. Die Seite der Gegner beschwört immer wieder die Negativ-Szenarien. Das Ausspionieren der Örtlichkeit durch Kriminelle, z.B. Nicht das das nicht auch direkt vor Ort ginge. Einbrechen muß man ja auch vor Ort. Das geht leider noch nicht mit Google.

Aus historischer Sicht, und das als Argument der Befürworter, ist es natürlich schade wenn sich alle Welt verweigert. In 50 Jahren mag es sehr interessant sein sich ganze Straßenzüge aus vergangenen Tagen ansehen zu können. Noch interessanter wird es in hundert Jahren sein. Würden Sie nicht auch gerne mal hochdetailliert durch die Straßen von London im Jahre 1880 gehen? Echte Fotos, keine Gemälde? Wir selbst werden davon wenig haben, aber nachfolgende Generationen sollten vielleicht mehr zu sehen bekommen als verschwommene, unvollständige Fotos, auf denen wenig zu sehen ist, weil damals, 2010, jeder der Meinung war sein Haus müsse nicht mit drauf sein. In 50-100 Jahren interessiert es auch keinen Einbrecher mehr wie es hier mal ausgesehen hat. Da sind die Tatsachen wieder ganz anders.

Und sein wir mal ehrlich: Jeder von uns mag Google Earth, weil es toll ist auf der ganzen Welt spazieren zu gehen und sich mal alles anzusehen. Orte, die man nie bereisen wird. Auch ich erfreue mich regelmäßig an Streetview-Aufnahmen, auch von Orten, die ich aus meiner Erinnerung kenne. Zu schade wenn das alles nicht mehr möglich wäre, weil sich alle Welt verweigert. Die Grundidee von Google ist daher sicherlich nicht mit einer bösen Absicht, sondern eher weil es der Gemeinschaft auch eine Menge gibt. Weil es das Internet möglich macht. Als positiver Mehrwert, sozusagen.

Die Privatsphäre Einzelner zu respektieren, das ist die Kehrseite der Medaillie. Natürlich muß auch das geschehen. Haus und Hof eines Jeden für den Rest der Welt zu öffnen, …, eine schwierige Gratwanderung, die nur durch die Selbstbestimmung des Einzelnen geregelt werden kann. So hat Google also eine schwierige Aufgabe zu lösen. Was mit den Anderen ist, das ist uns selbst egal. Man ist sich selbst der Nächste, wie immer. Auf der anderen Seite denke ich, kann das Sammeln von sinnvollen Informationen für die Allgemeinheit auch seine Vorteile haben.

So ist also für jeden von uns die Aufgabe gestellt sich Gedanken darüber zu machen was man zuläßt und was nicht.

Ich warte allerdings auf den Tag, an dem Versicherungen den Passus Google Streetview mit ins Kleingedruckte aufnehmen und diejenigen abstrafen, die durch ihre Genehmigung für Google noch der ‘Kriminalität Vorschub leisten’. Traurig wäre das.

So hat eben die Medaillie mehr als zwei Seiten …

Hallo. Ist da wer?

Ts, ts. Die Zeit rennt und schon wieder sind etliche Tage seit dem letzten Posting vergangen. Manchmal fehlt es einfach an Material und dann lasse ich’s lieber.

Im Moment nutze ich die Zeit mich mit den Dingen zu beschäftigen die liegen geblieben sind. Darunter gehört auch das Unternehmen ‘Bekanntheitsgrad’. Nach dem letzten Linux-Treffen der LUG-Erwitte versuchen wir nun einige Wege aufzutun, um uns bekannter zu machen und weitere Interessierte zum Thema Linux zu kontaktieren. Wir könnten ein wenig mehr Zulauf gebrauchen. Außerdem habe ich nun ein eigenes Forum für die LUG ins Leben gerufen.

Nebenher habe ich einen weiteren Artikel für das FreieMagazin geschrieben, der im September erscheint, ein weiterer ist in Planung und ich engagiere mich nun bei RadioTux als Sprecher. Wie man sieht, geht immer etwas.

Der Rest ist Alltagsgeschäft, aber auch das hält einen auf Trab. Der Tag ist kurz und schnell ist nichts getan…

Update

Update auf WordPress 3.0.1 durchgeführt, das 50 kleinere Fehler behebt, aber keine sicherheitsrelevanten.